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In der Regel finden nach der ersten psychotherapeutischen Sprechstunde noch 6 weitere Termine statt.
Diese dienen vornehmlich der weiteren diagnostischen Erhebung, der Klärung der Ziele für eine Behandlung sowie dem gegenseitigen Kennenlernen.

Stimmt die Chemie?

Für eine gelungene psychotherapeutische Arbeit ist der Aufbau einer guten therapeutischen „Chemie“ außerordentlich wegweisend. Daher ist es mir wichtig, dass Sie oder Ihr die erste Kennenlern- und Diagnostikphase dazu nutzen/nutzt, um auch zu prüfen, ob ich die richtige Therapeutin bin. Psychotherapie kann sehr anstrengend sein und daher sollten Sie sich/solltet ihr Euch auch menschlich „am richtigen Platz“ fühlen.

Nur wenn die menschliche Ebene stimmt, können psychotherapeutische Methoden wirken!

Termine

Falls Sie sich bzw. Ihr Euch mit Euren Eltern für eine Behandlung bei mir entschieden haben/habt, finden die Therapietermine meist wöchentlich statt. Diese dauern dann ca. 50 Minuten. In Phasen intensiver Arbeit manchmal auch länger.
Die Gesamtdauer einer Psychotherapie hängt von der Schwere der Problematik ab. Gesetzliche Krankenkassen bewilligen zu Anfang entweder eine Kurzzeittherapie mit 2 Phasen á 12 Sitzungen oder eine Langzeittherapie mit 60 Sitzungen. Bei Kindern und Jugendlichen werden zusätzlich so genannte Bezugspersonensitzungen im Verhältnis 1:4 beantragt, also jeweils 3 pro Phase bei einer Kurzzeittherapie und 15 bei einer Langzeittherapie. Bei den privaten Krankenkassen hängt der Umfang von den Konditionen Ihres Vertrages ab.

Methoden

Die psychotherapeutischen Methoden, die ich anwende, gehören in der Regel zur kognitiven Verhaltenstherapie. Diese Therapieform gehört zu den drei bei den Krankenkassen anerkannten Psychotherapie-Richtlinienverfahren. Dies bedeutet, dass sie wissenschaftlich anerkannt, überprüft und für wirksam erklärt worden sind. Bei der kognitiven Verhaltenstherapie wird problem-, ziel- und lösungsorientiert gearbeitet. Gleichzeitig wird versucht, Ihre bzw. Deine eigenen Fähigkeiten wieder zu entdecken und für die Lösung der Schwierigkeiten zu nutzen, dies nennen wir ressourcenorientiertes Arbeiten. In den letzten Jahren habe ich mich des Weiteren stark mit der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) beschäftigt, die eine Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie darstellt. Dabei lernen Sie einen ganz neuen Umgang mit psychischen Befindlichkeiten kennen. Ein sehr spannender neuer Weg zu einem lebenswerten Leben!